Grundinformationen
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Übersicht der Hauptbeiträge der Nachrüstung des Kernkraftwerks Temelín.
Die unabhängige von der Regierung der Tschechischen Republik bestellte Energiekommission hat im September 2008 einen zusammenfassenden Bericht, das Ergebnis der fast zweijährigen Arbeit, vorgestellt, der einen unabhängigen Blick auf die Energiestrategie der Tschechischen Republik äußert. Die Schlussfolgerungen dieser Kommission und die folgenden Diskussionen zielen darauf an, dass die politischen Entscheidungen über die mögliche Nachrüstung des Kernkraftwerks Temelín erst nach der Beurteilung dessen Einflusses auf die Umwelt im Rahmen des Prozesses EIA stattfinden. Die Einreichung der Unterlagen für EIA verstehen wir so jetzt als einen technischen Schritt außerhalb des Rahmens der politischen Entscheidung.
Finanzkosten
Der Preis der abgewogenen Nachrüstung des Kernkraftwerks Temelín kann erst nach dem Kontraktabschluss bekannt werden. Mit Bezug auf die Grundsätze des Geschäftswettbewerbs ist es nicht möglich, ihn öffentlich vorwegzunehmen oder zu spezifizieren. Der Aufbau von neuen Blöcken wird nur aus den Mitteln der Gesellschaft ČEZ, a. s., also vom Eigenkapital und von Bankkrediten finanziert.
Die Investitionskosten für den Aufbau von neuen Blöcken des Kernkraftwerks Temelín können keinen Einfluss auf den Strompreis in der Tschechischen Republik haben. Der Strompreis ist nämlich immer durch die aktuelle Marktsituation gegeben, das heißt, dass er aufgrund des Angebots und der Nachfrage gebildet wird. Der Strommarkt in der Tschechischen Republik ist dabei auch für ausländische Versorger und Abnehmer voll offen. Die Gesellschaft ČEZ, die auf diesem Markt erfolgreich sein will, muss mit ihrem Preis konkurrenzfähig sein.

Hauptbeitrag der beurteilten Möglichkeit – Nachrüstung des 3. und 4. Blocks des Kernkraftwerks Temelín
Die Nachrüstung führt zur Reduzierung der Abhängigkeit der Tschechischen Republik vom Gas und Erdöl aus dem Ausland, sie hilft die Energiesicherheit des Staats aufrechterhalten und ergänzt die optimale Energiemischung.
Die Komplettierung des Kernkraftwerks Temelín garantiert die künftige zuverlässige Deckung des wachsenden Stromverbrauchs in der Tschechischen Republik und die Bildung der genügenden Reserve.
Die Stromproduktion in einem Kernkraftwerk hat im Vergleich mit anderen Quellen die niedrigsten Kosten. Ein Kraftwerk kann zwar die europäischen Strompreise nicht beeinflussen, aber die Absicht wird die positiven Wirtschaftsergebnisse für tschechische Unternehmen und auch für das Staatsbudget haben.
Die Realisation des Aufbaues in der Lokalität von Temelín ist ökonomisch, logistisch, technisch und auch bezüglich der Auswirkungen auf die Umwelt am günstigsten, weil hier die schon bestehenden freien Baugrundstücke und die Infrastruktur ausgenutzt werden. Ein wichtiger Faktor ist auch das, dass das ursprüngliche Projekts des Kernkraftwerks Temelín mit vier Blöcken gerechnet hat und dass erst während des Aufbaues entschieden wurde, dass nur zwei Blöcke fertig gestellt werden.
Die Komplettierung des Kernkraftwerks Temelín bringt Arbeitsgelegenheiten den tschechischen Arbeitnehmern, die Handelsmöglichkeiten den einheimischen Versorgern und die Investitionen in die Entwicklung der Region und ermöglicht es, die hohe menschliche Qualifizierung des Personals in den entsprechenden High-Tech-Fachbereichen in der Tschechischen Republik aufrechtzuerhalten.
Die Kernkraftwerke haben die positive Auswirkung auf die Umwelt, weil sie im Vergleich mit den Kohlen- oder Gaskraftwerken keinen CO2, keine weiteren Treibhausgase, keinen Staub und keine schädlichen Emissionen emittieren und so weder zur Globalerwärmung des Planeten beitragen, noch die Umwelt verschmutzen.
In der Welt steht der genügend Uranvorrat und die genügende Produktionskapazität des Kernbrennstoffs von vielen Lieferanten zur Verfügung, es droht deshalb die Abhängigkeit von den potentiellen risikoreichen Ländern nicht.
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